Gröde

Seit 2013 lebe und arbeite ich auf Hallig Gröde. In den Sommermonaten gedeiht auf den etwa 200 ha Landfläche eine üppige Salzwiesen-Flora, und die zahlreichen Brut- und Rastvögel lassen sich von den ebenfalls die warme Jahreszeit bevorzugenden Tagestouristen und Feriengästen kaum stören. In den Wintermonaten hingegen gibt es wenig bis keinen Tourismus. Eine unglaubliche Leere und Weite prägen dann diesen Ort, und heftige Stürme wechseln mit der großen Ruhe windstiller Tage. Etwa 30-mal im Jahr gibt es ›Landunter‹, so dass nur noch die beiden Warften mit den Häusern der acht Bewohner aus dem Meer herausschauen.

analoge Fotografien, ausgegeben als Inkjet-Prints
work in progress

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